Auch wenn ich Bloggen für mich entdeckt habe, ist und bleibt mein Hauptjob Radiomoderatorin. 

Das mache ich nun schon seit über 10 Jahren. Viele fragen mich immer wieder, wie man Radiomoderator wird. Dazu kann ich euch folgendes sagen: Eine Karriere als Radiomoderator lässt sich schwer planen. Oft ist es, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein – und schon steht man hinterm „heiligen Mikro“. Ich will nicht sagen, dass ich durch Zufall dort gelandet bin. Dieser „Medienmensch“ sollte schon in euch schlummern und eine kleine Rampensau dürft ihr auch sein. Überraschenderweise ist eine gute Stimme nicht so wichtig wie viele denken. Charisma, Personality, Witz, das Talent Geschichten zu erzählen und zu unterhalten und natürlich  eine gute Allgemeinbildung sind viel wichtiger. That’s me 😎 (kleiner Spaß…)

Ob ich noch aufgeregt bin, wenn die OnAir Lampe rot leuchtet?

Nein, das wird irgendwann ganz normal. Im Gegenteil – ich freu‘ mich, euch zu unterhalten und mit euch zu quatschen. Kleine „Problemchen“ werden schnell zur coolen Story. Ne‘ Laufmasche in der Strumpfhose – für uns Mädels sehr ärgerlich. Kurz im Radio ausgesprochen kommt ein Hörer spontan vorbei und bringt mir eine Neue direkt in den Sender. Oder ich berichte über meine Sommer- und Bikinitrends im Radio. Die Bilder dazu von mir gibt’s in der Zeitung. Ein entscheidender Punkt, denn Radio ist visueller geworden und die multimedialen Wege sollte nicht nur jedes moderne Unternehmen nutzen, sondern eben auch Radiomoderatoren. Facebook und Instagram geben meiner Stimme ein Gesicht und den interessanten Einblick backstage ins Radiostudio. Folgt ihr mir schon? 😇

Ob ich oft Stars treffe?

Ja klar!! Die meisten Musiker promoten ihr neues Album im Radio – das macht Sinn. So durfte ich schon Usher, 30 Seconds to Mars, Robin Schulz, Kelly Clarkson, Jason Derulo, Jessi J, Will.i.am, Marlon Roudette, Icona Pop, Felix Jaehn, so einige Comedians, unsere Kanzlerin (da war ich richtig aufgeregt) und natürlich die meisten deutschen Künstler interviewen. Die einen sehr nett, die anderen weniger. Aber dazu schreib‘ ich euch irgendwann einen neuen Text 😜

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